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Stevia im Vergleich zu den Zuckeralternativen Xylit und Erythrit

Von : | 0 Kommentare | On : April 3, 2013 | Kategorie : Allgemein

Foto: Fotolia.com / © petrabarz

Um Backwaren zu süßen, müssen Sie nicht immer auf herkömmlichen Zucker zurückgreifen. Mittlerweile gibt es verschiedenste natürliche Süßungsmittel, die Zucker ersetzen können. In erster Linie eignet sich das natürliche Süßungsmittel Stevia hervorragend für süße Speisen. Darüber hinaus stellen Xylit und Erythrit weitere Zuckeralternativen dar, die Sie zum Backen und Kochen verwenden können.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wesentlichen Eigenschaften und Unterschiede dieser drei Alternativen auf.

 SteviaXylitErythrit
Vorteile
  • Pflanzliches Süßungsmittel
  • Enthält keine Kalorien
  • Zahnfreundlich -> Schutz vor Karies
  • Insulinneutral -> gut für Diabetiker geeignet
  • 300- bis 450-mal stärkere Süßkraft als Zucker
  • Natürliches Süßungsmittel
  • Kann wie Zucker dosiert werden (Umrechnung Zucker zu Xylit etwa 1:1)
  • Zahnfreundlich -> Schutz vor Karies
  • Beeinflusst Insulinspiegel nur geringfügig
  • Natürliches Süßungsmittel
  • Enthält wenig Kalorien
  • Insulinneutral -> gut für Diabetiker geeignet
  • Zahnfreundlich -> Schutz vor Karies
    
Nachteile      
  • Fehlendes Volumen beim Backen
  • Überdosierung kann zu einem Nachgeschmack führen
  • Etwas geringere Süßkraft als Zucker
  • Enthält nur ca. 50 % weniger Kalorien als Zucker
  • Wirkt ab einer gewissen Menge (0.5g/kg Körpergewicht) abführend, folglich kann Durchfall auftreten
  • Deutlich geringere Süßkraft als Zucker (ca. 70%)
  • Wirkt ab einer gewissen Menge (1g/kg Körpergewicht) abführend, folglich tritt Durchfall auf
  • Nicht für Schwangere und Säuglinge geeignet

Stevia

Stevia stellt ein pflanzliches Süßungsmittel dar, das aus den sogenannten Steviolglykosiden extrahiert wird. Diese Steviolglykoside sind Moleküle, die in den Blättern der Steviapflanze gebildet werden.

Stevia besitzt eine 300- bis 450-mal stärkere Süßkraft als Zucker und ist zudem kalorienarm. Der natürliche Süßstoff weißt eine stabilisierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel auf und ist deshalb ideal für die Ernährung von Diabetikern geeignet. Zudem bildet der Körper beim Abbau der Steviolglykoside keine Säuren. Somit ist Stevia für Allergiker, Neurodermitiker und Personen mit Zahn- und Hautproblemen gut verträglich. Darüber hinaus schützt dieses Süßungsmittel vor Karies.

Diesen natürlichen Zuckersatz können Sie gut zum Süßen, Backen und Kochen von Speisen verwenden. Wie viel Stevia Sie benötigen, hängt von den jeweiligen Darreichungsformen (Stevia Pulver, Stevia Granulat, Stevia Fluid) ab, da diese unterschiedliche Intensitäten hinsichtlich der Süßkraft aufweisen.

Der Verzehr von Stevia bringt im Vergleich zu Xylit und Erythrit keine Nebenwirkungen mit sich. Einziger Nachteil dieses Pflanzenstoffs ist das fehlende Volumen beim Backen, da dieser Süßstoff den Zucker volumenmäßig nur gering ersetzt. Darüber hinaus kann sich hinsichtlich des Süßens bei einer Überdosierung ein leichter Beigeschmack einstellen.

Xylit

Xylit ist ebenfalls ein natürlicher Süßstoff. Aus chemischer Sicht gesehen ist es ein Zuckeralkohol und unter dem Namen Xylitol (Birkenzucker) bekannt. Der natürliche Süßstoff kann nur mit Hilfe von aufwändigen industriellen Verfahren für Lebensmittel und Pflegeprodukte hergestellt werden.

Geschmacklich gesehen ist Xylitol süß, mild und kommt dem Geschmack von Zucker sehr nah. Allerdings weist diese Variante eine geringere Süßkraft als Zucker auf. Das Süßungsmittel beeinflusst den Blutzuckerspiegel nur gering und bietet sich deshalb für Diabetiker an. Zudem ist es zahnfreundlich und bietet Schutz vor Karies. Im Vergleich zu Stevia enthält Xylitol jedoch Kalorien. Sie sparen schätzungsweise nur weniger als 50 Prozent der Kalorien im Vergleich zum herkömmlichen Zucker ein.

Der Süßstoff eignet sich zum Backen und Kochen von Süßspeisen. Jedoch ist hier Vorsicht hinsichtlich der Dosierung geboten. Ein erheblicher Nachteil dieser Zuckeralternative ist die geringe Maximaldosis. Bereits ab 0,5g bezogen auf ein Kilogramm pro Körpergewicht treten erhebliche Nebenwirkungen auf. Eine Überdosierung kann schnell abführend wirken und folglich zu Durchfall führen.

Hinsichtlich der Anwendung beim Backen ist nicht viel zu beachten. Sie können Zucker 1:1 mit Xylit ersetzen. Allerdings sollten Sie das Süßen eines Hefeteiges mittels Xylit umgehen, da für das Aufgehen des Teiges Zucker notwendig ist.

Erythrit

Erythrit, auch Erythrol genannt, ist ebenfalls ein Zuckeralkohol und in geringen Mengen in verschieden Lebensmitteln wie zum Beispiel in Birnen, Wassermelonen, Weintrauben, Pilzen oder auch in Sojasoßen oder Bier wiederzufinden. Für die Herstellung von Fruchtsaftgetränken darf es bisher nicht verwendet werden.

Ebenso wie Xylit weist dieses Süßungsmittel eine deutlich geringe Süßkraft (ca. 70%) als Zucker auf. Geschmacklich ähnelt es sehr dem Xylit. Zudem enthält auch dieser Süßstoff Kalorien. Der Kaloriengehalt ist im Vergleich zu Zucker jedoch sehr gering. Bisher konnte kein Einfluss des Süßstoffes auf den Blutzucker- oder Insulinspiegel nachgewiesen werden. Somit eignet sich dieser Zuckerersatz hervorragend für Diabetiker. Darüber hinaus schützt Erythrit die Zähne vor Karies.

Ein erheblicher Nachteil dieser Zuckeralternative ist ebenfalls wie bei Xylit die geringe Maximaldosierung pro Tag. In den ersten Wochen sollten Sie nicht mehr als 12g pro Tag einnehmen. Eine Überdosierung führt schnell zu ungewünschten Nebenwirkungen. Erythrol kann abführend wirken und folglich Bauchschmerzen und Durchfälle hervorrufen. Besonders für Schwangere, stillende Mütter und Säuglinge ist Vorsicht vor einer Überdosierung geboten.

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